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Aktuelles zur Verschmelzung

AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen

Bald können Sie sich hier über alle Angebote des neuen AWO Regionalverbandes Mitte-West-Thüringen informieren.

Es ist nun endlich so weit: Zum Jahreswechsel 2018/2019 wurde die gemeinsame Satzung für die Kreisverbände Jena/Weimar/Weimarer Land/Sömmerda und Bad Langensalza eingetragen. Der Zusammenschluss zum AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen ist vollzogen.

Als letzten wichtigen Schritt werden nun zu Beginn des neuen Jahres die Delegierten der Kreiskonferenz in Mühlhausen ihren Verschmelzungswunsch bekunden. Bereits im August 2018 hatten die Delegierten der Kreiskonferenzen in Bad Langensalza und Weimar einstimmig für einen Zusammenschluss votiert.

Wir werden Sie auf unserer Seite transparent und regelmäßig über den Entwicklungsprozess hin zu unserem AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen informieren.

Bis zur Umstellung unserer Website am 31.01.2019 finden Sie die Angebote der AWOs Bad Langensalza und Mühlhausen unter

 

Hintergründe für die Verschmelzung

Die drei Thüringer AWO Kreisverbände Mühlhausen, Bad Langensalza und Jena-Weimar haben beschlossen zu fusionieren. Damit entsteht ein neuer AWO Regionalverband im Freistaat. Dieser entfaltet sich dann über die drei Landkreise Unstrut-Hainich, Sömmerda und Weimarer Land sowie über die beiden kreisfreien Städte Jena und Weimar. Der Regionalverband wird künftig für über 1300 Mitarbeiter und über 2000 Mitglieder zuständig sein.

Warum fusionieren die Kreisverbände?

Die drei Kreisverbände kennen sich gut und arbeiten seit Längerem partnerschaftlich und kollegial zusammen. Erst war ein gegenseitiges Kennenlernen und Helfen. Darüber haben wir gemerkt, dass es sehr sinnvoll ist, die Ressourcen noch stärker zu bündeln und wirklich fest und auf Dauer verbunden die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Die Aufgaben und die sich permanent verändernden Rahmenbedingungen stellen uns alle im Sozialbereich Engagierten vor die Frage, wie können wir das in Zukunft am besten meistern. Wir haben uns für den Weg entschieden, unsere Verbände zu verschmelzen und somit fest zusammenzugehen. Und mit dem Kreisverband Jena-Weimar haben wir jemanden im Boot, der die Verschmelzung von AWO Kreisverbänden bereits zweimal erfolgreich erlebt und mitgestaltet hat. 

Was ordnet sich neu?

Im Prinzip wird es so organisiert, dass die beiden kleineren Kreisverbände auf den größeren Kreisverband Jena-Weimar verschmelzen. Im Wesentlichen ordnen sich die Einrichtungen der drei Kreisverbände in die bereits bestehenden Bereiche Familie und Bildung sowie Pflege und Gesundheit ein. Das Schöne ist, dass im neu entstehenden Regionalverband ein neuer Bereich für stationäre Jugendhilfe aufgebaut wird. Die wichtigen administrativen Aufgaben werden am Hauptsitz des Vereins in Weimar geleistet. In Bad Langensalza entsteht für den Unstrut-Hainich-Kreis ein Regionalbüro. Hier wird es vor allem Ansprechpartner für sämtliche verbandlichen Fragen der Ehrenamtlichen geben und Mitarbeiterfragen können so auch auf kürzerem Weg geklärt werden. Weiter bündeln sich dort sämtliche Aufgaben der Fachberatung in unseren Kitas und die Aufgaben des Qualitäts- und Projektmanagements.

Ist der entstehende Regionalverband etwas Neues im AWO Landesverband?

Nein. Der neu entstehende AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen ist Mitglied im AWO Landesverband. Er wird übrigens nach dem Regionalverband Süd-West Thüringen der zweite AWO Regionalverband in Thüringen sein.

Welche Hilfefelder decken beide ab?

Wir sind in den klassischen Tätigkeitsbereichen Altenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, sowie Aus- und Weiterbildung tätig. Es gibt sehr interessante Synergiefelder. So werden die Kindertagesstätten aus dem Unstrut-Hainich-Kreis sehr viele ganz unterschiedliche Projekterfahrungen einbringen. In diesem Bereich werden dann mehr als dreißig Kitas in sehr regem kollegialen Austausch stehen. Ebenfalls werden die Erfahrungen aus dem Bereich der stationären Jugendhilfe ganz bestimmt eine Neu- und Weiterentwicklung in diesem Bereich für die übrigen Gebiete des neu entstehenden Regionalverbandes bewirken. Und die Erfahrungen in der stationären und ambulanten Pflege werden ihren Beitrag leisten, dass im Unstrut-Hainich-Kreis auch wieder stärkere ambulante  AWO Pflegeangebote entstehen. 

Gibt es regionale Überschneidungen?

Ja. Aber ausschließlich positive Überschneidungen, die dem Regionalverband guttun. Es werden z.B. auch für das Tochterunternehmen AWOCARENET GmbH jede Menge Aufgaben hinzukommen. Für die Beschäftigten im Bereich Facility Management und Catering wird eine neue Anbindung entstehen. Und somit wird eine sehr gute fachliche Einbindung für diese Mitarbeiter auch für eine gute Mitarbeiterzufriedenheit sorgen.

Welche Kernpunkte werden durch ihre Verschmelzung besonders in den Mittelpunkt gerückt?

Ganz klar, die verbandlichen Weiterentwicklung. Wir möchten das Ehrenamt stärken und die verbandlichen Kräfte bündeln. Und wir möchten durch den Zusammenschluss unsere hauptamtlichen Angebote weiter stärken und bisher vernachlässigte AWO Aufgabenfelder wieder besetzen.

Vorstandstreffen Kita Phantasia

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